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2 St. Johann

Die heutige Baugestalt einer dreischiffigen Hallenkirche mit eingebautem Westturm geht auf einen Neubau im Jahr 1471 zurück. Im Zuge des Barockisierung des Inneren wurde um 1700 das spätgotische Maßwerk aus den Fenstern herausgebrochen. Über den Seitenchören wurden Obergeschosse eingezogen, von denen das nördliche die Orgel aufnahm. Von der südlichen Empore, die Äbtissin und Stiftsfrauen die Teilnahme am Gottesdienst in der Johanniskirche ermöglichte, zeugt noch heute der in das linke Seitenschiff versetzte Erker. Die Sakristei wurde 1763 an der Nordwand der Kirche angefügt.

Der fast quadratische Grundriss der Anbetungskirche umfasst neun Raumkompartimente: sechs Teilräume in den zwei Jochen der dreischiffigen Halle, den quadratischen Chor, den südlichen Nebenchor mit einer kleinen Taufkapelle und den nördlichem Durchgangsraum mit darüberliegender Orgelempore.

Die Fenster entstanden 1968. Das Westfenster schuf der Alsdorfer Glaskünstler Ludwig Schaffrath (1924–2011). Das grafische Fenster ist von Bleilinien durchzogen und durch zarte Farbakzente gegliedert. Die übrigen, schlicht gehaltenen Fenster aus Danzigerglas entstanden nach Entwürfen des damaligen Diözesanbaumeisters Eberhard Kleffner (1911–2000).