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22 Domorgel

Das von der österreichischen Orgelbaufirma Rieger erbaute Instrument wurde am 2. April 2004 geweiht. Es besteht aus zwei Orgelwerken, die vom Spieltisch der Hauptorgel aus in verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten einzeln, aber auch zusammen gespielt werden können. Die Domorgel verfügt über insgesamt vier Manuale, 69 Register (Hauptorgel 57, die weitere Orgel im Westteil (Auxiliarwerk) 12) und 5102 Pfeifen. Die größte ist 8 Meter, die kleinste 8 Millimeter hoch.

Beim Bau der neuen Orgel wurde die Orgelbühne über den vorderen Teil des nördlichen Seitenschiffs hin erweitert. Damit ist sie kein eigenständiger, losgelöster Baukörper mehr, sondern integraler Bestandteil der Domarchitektur. Durch das Vorziehen der Orgelprospekte bis unter den jeweiligen Gurtbogen ergeben sich für den Betrachter im Raum drei interessante, durchaus unterschiedliche Orgelperspektiven. Bewusst wurde auf einen Abschluss über den Pfeifen verzichtet, stattdessen ‚durchdringen‘ die roten Gehäuselisenen das Grau der Gurtbogensteine. Der Standort der Orgel auf der Chorempore ermöglicht eine ideale Klangentfaltung in der gesamten Kirche, da er zur Empore und zum Chorraum hin geöffnet ist. So eignet sich die Orgel sowohl zur Begleitung des Gemeindegesanges als auch der Chöre, die auf der Empore oder auch im Chorraum singen.

Gesang und Musik hatten im Essener Frauenstift schon im 9. Jahrhundert ihren Platz in der Liturgie. Die erste Orgel hat es in der heutigen Domkirche im 14. Jahrhundert gegeben.