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5 Atrium

Das Atrium, auch Paradies genannt, verbindet die Münsterkirche mit der Anbetungskirche St. Johann. Es entstand im 10. Jahrhundert zusammen mit der Johanniskirche. Der heutige Bau stammt weitgehend aus dem 12. Jahrhundert. Im Atrium befand sich zu stiftischer Zeit der Friedhof der am Frauenstift tätigen Kanoniker.

Der große, aus Holz geschnitzte Kruzifix entstand um 1400.
Die Bronzeportale schuf 1979 der Salzburger Bildhauer Toni Schneider-Manzell (1911–1996). Das Südportal zeigt die Muttergottes und die Patrone der Münsterkirche, die hll. Cosmas und Damian. Auf dem Nordportal steht links Johannes der Täufer, Schutzherr der Anbetungskirche. Der hl. Quintin auf dem rechten Flügel war Patron der nördlich des Atriums gelegenen Quintinskapelle, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde.
Durch die Laterne in der Mitte des Hofes blickt man in die moderne Adveniatkrypta, die 1981 bis 1983 als Bischofsgruft und Kapelle unter dem Atrium gebaut wurde.