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Ausstellung „Essen sein Schatz“ bis zum 8. März verlängert

Die Sonderausstellung „Essen sein Schatz – die Goldene Madonna“, in der das bedeutendste Kunstwerk des Ruhrgebiets im Mittelpunkt steht, wird bis zum 8. März 2020 verlängert.

 

Die ursprünglich bis Mariä Lichtmess geplante Ausstellung endet nun am Internationalen Weltfrauentag. Grund für die Verlängerung ist der bisherige Erfolg der Geschichte über die Goldene Madonna in Texten, Bildern und ungewöhnlichen Exponaten in der Essener Domschatzkammer: Seit Eröffnung im Oktober haben mehr als 4000 Menschen die Ausstellung besucht.

 

Die Goldene Madonna, um 980 von einem erfahrenen Bildhauer und Goldschmied geschaffen, ist die älteste erhaltene dreidimensionale Darstellung der Muttergottes mit dem Kind und eine von nur noch wenigen erhaltenen frühmittelalterlichen Großplastiken überhaupt. Seit 60 Jahren ist die Gottesmutter Maria in Gestalt der Goldenen Madonna die Schutzpatronin des Bistums Essen.

 

Anlässlich des Jubiläums als Bistumspatronin präsentiert der Essener Domschatz eine kulturhistorische Ausstellung zur Goldenen Madonna. Sie war bedeutendes Kultbild im Mittelalter und gehört heute zu den wichtigsten Werken der abendländischen Kunst. In über 1000 Jahren wurde sie verehrt, beschenkt, beschützt, gehütet, gekrönt, rezipiert, bewundert, ausgelagert, restauriert und kopiert. Die Ausstellung zeigt – sie ist weit mehr als „Essen sein Schatz“.

 

Die Goldene Madonna verbleibt während der Ausstellung an ihrem klimatisierten Platz in der linken Seitenkapelle des Doms.