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Bischofskirche

Pläne zur Gründung eines Bistums Essen gab es bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wurden jedoch erst in den fünfziger Jahren verwirklicht. Verhandlungen zwischen dem Vatikan und dem Land Nordrhein-Westfalen führten am 19. Dezember 1956 zu einem Vertrag über die Errichtung des Bistums Essen. Die (Erz-)Bistümer Köln, Münster und Paderborn traten einen Teil ihrer Gebiete hierfür ab. Damit umfasste das neue Bistum den zentralen Teil des Ruhrgebietes ohne jedoch die Städte Dortmund und Recklinghausen, die bei ihren Mutterbistümern Paderborn bzw. Münster blieben. Mit dem Kreis Altena-Lüdenscheid reichte die neue Diözese weit ins westliche Sauerland hinein.

Zum ersten Bischof ernannte Papst Pius XII. am 18. November 1957 den Paderborner Weihbischof Franz Hengsbach (1910–1991). Mit dessen Inthronisation am 1. Januar 1958 war das Bistum Essen errichtet. Auf ihn folgte der frühere Kölner Weihbischof Dr. Hubert Luthe (1927–2014), der am 2. Februar 1992 in sein Amt eingeführt wurde. Vom 6. Juli 2003 bis zum 19. Dezember 2008 war Dr. Felix Genn Bischof von Essen. Am 20. Dezember 2009 wurde Dr. Franz-Josef Overbeck als vierter Ruhrbischof in sein Amt eingeführt.