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Erstes Sommerfest am Dom „ruft nach einer Fortsetzung“

Die Kombination des etablierten Flohmarkts am Dom mit mittelalterlicher Handwerkskunst und exklusiven Führungen des Domschatz-Teams kam am Samstag bei den Besuchern in der Essener Innenstadt gut an.

 

Mittelalterliche Handwerkskunst, Trödel für den guten Zweck, stimmungsvolle Musik und exklusive Einblicke in Dom und Domschatz – als „wundervoll gelungene Premiere“ hat Cityseelorger Bernd Wolharn das erste Sommerfest am Dom bezeichnet. Den ganzen Samstag über konnten die Besucher auf der Kettwiger Straße an den Ständen des traditionellen Flohmarkt am Dom entlang bummeln – und erstmals parallel im und am Essener Dom in gemütlicher Atmosphäre spannende Facetten rund um den über 1000 Jahre alten Kirchbau kennenlernen.

 

Unter dem Motto „genial sozial“ hatte Wolharn zu dem Sommerfest eingeladen, so die Verbindung der „genialen Baukunst am Dom“ mit der „sozialen Arbeit der Kirche, die hier immer schon präsent war“, zu betonen. So bleibt die eine Hälfte der Flohmarkt-Erlöse bei den Kirchengemeinden und anderen Organisationen, die die Stände bestückt haben – die andere Hälfte sowie alle Spenden für das Fest fließen drei besonderen Projekten der Essener „Boje“ und der katholischen Hifswerke Adveniat und Missio zu.

 

Während sich auf dem Domhof Handwerker wie Steinmetze oder Zimmerleute die Schulter schauen ließen und Kinder wie Erwachsene im mittelalterlichen „Hamsterrad“-Kran ausprobieren konnten, wie früher auf Dombaustellen Lasten transportiert wurden, waren gerade die Führungen ins Innere vom Dom und Domschatz sehr beliebt. Egal ob Dombaumeister Ralf Meyers die Besucher auf geheimnisvollen Wegen auf die Türme von Dom und Anbetungskirche führte oder das Domschatz-Team einen Blick in die Kapelle der Goldenen Madonna, und damit auch auf deren Rücken, gewährte – oft waren die Plätze so schnell vergeben, dass die Dom-Fachleute spontane Zusatz-Rundgänge anboten. Wolharn freut sich über die „vielen neugierigen Leute. Hier waren tatsächlich Essener, die gesagt haben, sie wären heute zum allerersten Mal in diesem schönen Dom gewesen.“ Zum Beispiel am Mittag als Domorganist Sebastian Küchler-Blessing zum letzten der diesjährigen Lunchkonzerte einlud und mehr als 200 Zuhörer beim „Lunch mit der Königin“ seinem Spiel auf der Rieger-Orgel lauschten.

 

Am Abend schloss das Fest mit einem stimmungsvollen Sommer-Freiluft-Konzert des Poesie-Pop-Duos Milou & Flint mit dem aus Essen stammenden Christoph van Hal. „In der Essener Innenstadt ist dieser Domhof ein so wunderbarer Platz auf dem sich so viel machen lässt, gerade mit Musik“, bilanzierte Wolharn am Abend. Das erste Sommerfest am Dom, „ruft auf jeden Fall nach einer Fortsetzung.“ (Thomas Rünker)