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Zeittafel

799 Gründung des Männerklosters Werden
um 800 Besiedlung des Münster-Bereiches in Essen, Existenz eines Friedhofes an dieser Stelle
851 Altfrid wird Bischof von Hildesheim.
um 850 Gründung der religiösen Frauengemeinschaft Essen durch eine Adelsgruppe um Altfrid und Gersuit I., die erste Äbtissin wird
ca. 850–870 Errichtung der ersten Stiftskirche, bestehend aus dreischiffigem Langhaus, Querhaus und dreiteiligem Chor
874 Tod Bischof Altfrids, der in Essen bestattet wird
um 880 Amtszeit der zweiten Äbtissin Gersuit II.
898 Besuch König Zwentibolds, Schenkung des Ländchens Breisig an Essen
um 920 Errichtung von Westbau I.
927 Besuch König Heinrichs I. in Essen
946 Brand der Stiftskirche
947–ca. 965 Wiederherstellung der Kirche, Neubau des Chors mit Krypta
um 950 Errichtung der ersten Johanniskirche
971 oder 973 Beginn der Amtszeit der Äbtissin Mathilde II., Enkelin Kaiser Ottos I.
zwischen 997 und 1001 Grundsteinlegung zum erhaltenen Westbau II, anschließend Erneuerung des Lang- und Querhauses
1003 König Heinrich II. bestätigt Essen seine Rechte und Besitztümer
1011 Tod der Äbtissin Mathilde, Nachfolgerin wird Sophia, die Tochter Ottos II., zugleich Äbtissin von Gandersheim.
1039 Tod der Äbtissin Sophia, Nachfolgerin wird Theophanu, Enkelin Ottos II.
zwischen 1045 und 1048 Beginn des Chorneubaus mit Innen- und Außenkrypta
9. 9.1051 Weihe der Krypta
1054 Weihe des Chors
1058 Tod der Äbtissin Theophanu. Sie wird in einer eigenen Grabkapelle hinter der von ihr errichteten Krypta beigesetzt.
zwischen 1054 und 1065 Errichtung des Atriums
1073 Weihe der von Äbtissin Swanhild errichteten Kapelle in Stoppenberg
um 1150 Anbau der zweigeschossigen Vorhalle am Südquerarm (Schatzkammer)
um 1170/80 Einwölbung des Querhauses und des Chors
1230 In einer Urkunde für das Stift Essen bezeichnet König Heinrich (VII.) die Essener Äbtissin erstmals als Reichsfürstin. Das Stift kann in der Folge die Herrschaftsansprüche der Vögte abschütteln und eine Landesherrschaft aufbauen.
um 1240 Umbau der Johanniskirche
1243–1292 Berta von Arnsberg ist Äbtissin in Essen
1244 Ummauerung der Stadt: Vertrag der Essener Dienstmannen und Bürger mit der Äbtissin und dem Vogt
zwischen 1246 und 1275 Wiederherstellungsarbeiten an der altersschwachen Kirche, u.a. gotischer Umbau des Nord- und des Südchors
1275 Brand der Stiftskirche
1276–1297 Vergrößerung des Kanonissenchors, Errichtung der gotischen Chorwände
1292 Erstmals ist mit der Wahl der Beatrix von Holte die Wahl einer Äbtissin durch das Gesamtkapitel aus Stiftsfrauen (Kanonikerinnen) und Kanonikern überliefert.
1292–1327 Beatrix von Holte amtiert als Äbtissin von Essen.
1297–1305 Errichtung der Südwand des Langhauses.
nach 1305 Fertigstellung des Langhauses und der Chorhalle.
8. Juli 1316 Endgültig Fertigstellung des Neubaus.
1372 Kaiser Karl IV. bestätigt Äbtissin Elisabeth von Nassau die Herrschaft über die Stadt Essen.
1373 Erste Ahnenprobe einer Essener Stiftsfrau überliefert. Das Frauenstift Essen wird in der Folgezeit zu einem Stift exklusiv für Frauen hochadliger Herkunft.
1377 Kaiser Karl IV. erteilt der Stadt Essen das Privileg der Reichsunmittelbarkeit, was im Gegensatz zu den 1372 bestätigten Herrschaftsansprüchen der Äbtissin steht. Der Konflikt zwischen Stift und Stadt ist vorprogrammiert.
1399 „Scheidbrief“ zwischen Stift und Stadt, in dem die Stadt die Äbtissin als Landesherrin anerkennt, dafür aber die städtische Selbstverwaltung ausbauen kann.
zwischen 1430 und 1440 Wiederherstellung des Kanonissenchors nach Brand
1439 Errichtung des Vierungsturms
1471 Neubau der Johanniskirche
1495 Der Herzog von Kleve und Mark erlangt die erbliche Vogtei über das Stift, das damit politisch keine Bedeutung mehr hat, sondern seinem Machtbereich zuzurechnen ist.
1524 Weihe der Kapelle an der Chornordwand, der späteren Sakristei
1554 Umbau der Kapelle an der Chornordwand
1560/61 Reformation in Essen
1568 Beginn des 100-jährigen Prozesses vor dem Reichskammergericht um die strittige Landeshoheit des Stifts über die Stadt
1670 Nach vielen Verhandlungspausen ergeht ein Urteil des Reichskammergerichtes, das im Wesentlichen den Scheidebrief von 1399 bestätigt, also nicht wirklich weiter hilft
1695 Fürstlich-Essendische Judenordnung
1723 Einbau einer Orgelbühne im Westchor
1726–1776 Regierungszeit der Fürstäbtissin Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach, deren Herrschaft von jesuitischem Einfluss geprägt war
1731–1789 Barocke Umgestaltung der Kirche
1770 Gründung des Waisenhauses in Steele
1794 Landesgrundvergleich, die erste schriftliche Verfassung des Stifts Essen
1802 Besetzung Essens durch preußische Soldaten
18.4.1803 Endgültige Aufhebung des Frauenstifts Essen
1826 Tod der letzten Essener Fürstäbtissin Maria Kunigunde von Sachsen in Dresden
1848–1855 Restaurierung der Kirche durch C. W. Freyse
1849 Abbruch des Vierungsturmes
1880–1885 Restaurierung der Kirche durch Peter Zindel
1943 und 1945 Beschädigung der Münsterinsel durch Bombenangriffe
1951–1953 Bauarchäologische Untersuchung der Kirche durch Walther Zimmermann und Leo Schaefer
bis 1957 Wiederherstellung der Kirche
1958 Erhebung der Münsterkirche zum Dom des neu gegründeten Bistums Essen, Umgestaltung des Chorbereichs
1981–1983 Errichtung der Adveniatkrypta (Westkrypta) unter dem Atrium
2004 Einrichtung der Nikolaus-Groß-Kapelle und Bau der neuen Domorgel auf der vergrößerten Orgelempore